Alexander und Corinna Laible mit der Trophäe „Weingut des Jahres International 2020

Freude über eine weitere hohe Auszeichnung für das Weingut Alexander Laible.

Eine 70-köpfige hochkarätig besetzte Jury des Genussmagazins „Selection“ lädt alljährlich Weingüter und Winzergenossenschaften zu diesem Contest ein. Es wird blind verkostet. Das war für Alexander Laible Voraussetzung, an dem Wettbewerb teilzunehmen. „Das war für mich ausschlaggebend, denn die Verkostung läuft komplett emotionslos ab.“ Will heißen, keiner der Verkoster weiß, aus welchem Betrieb der jeweilige Wein stammt. Laible hatte an dieser Auswahl das erste Mal teilgenommen und gleich die Auszeichnung mit nach Hause genommen. „Zum ersten Mal ging diese Würdigung nach Baden“, freut sich Alexander Laible über das positive Abschneiden. Auf dem Siegertreppchen standen zwei deutsche Betriebe und ein Österreicher, berichtet er. Dass zum zweiten Mal in Folge der Riesling trocken Tausend Sterne den ersten Platz belegt, macht den Doppelerfolg perfekt.

"Es war bisher das erste Mal, dass ein Weingut nur mit einem Riesling-Sortiment Winzer des Jahres wurde. Das war eine sehr beeindruckende Vorstellung", so Chefredakteur & Verkostungsleiter Wolfgang Hubert. Und dazu noch aus Baden, das ja bekanntlich als Burgunderland gilt. Das Winzerpaar freut sich über diese Auszeichnung, wenngleich die aktuelle Situation schwere Einbußen mit sich bringt.

„Wir fühlen mit unseren Partnern in der Gastronomie und hoffen auf eine baldige Wiederaufnahme des Bewirtungsbetriebs.“ Um die Weinfreunde in der Krise trotzdem zu versorgen, liefert das Weingut seit April regional und bundesweit frachtfrei, ab 18 Flaschen, „um unseren Weinfreunden ein Stück Lebensqualität nach Hause zu schicken.“ Das Winzerpaar schmerzt es zudem sehr, das für den 22. und 23. Mai geplante und sehr beliebte Hoffest absagen zu müssen. Einen Ausweichtermin gibt es nicht. Das Traditionsfest soll im Mai 2021 wieder stattfinden. „Bis dahin hoffen wir, dass alle gesund bleiben und wir uns beim nächsten Hoffest wiedersehen.“