Erneut Weltmeistertitel für Alexander Laible

27.10.2014 22:14

Der Weißburgunder vom Muschelkalk siegt bei der AWC Vienna Erneut darf sich Alexander Laible vom gleichnamigen Weingut in Durbach/Baden über einen Weltmeistertitel freuen. Mit dem 2013 Weißburgunder vom Muschelkalk hat er den Hattrick geschafft, denn dreimal in Folge erreichte er mit einem seiner Weine den ersten Platz beim AWC Vienna. Sechs Weine hatte er im Wettbewerb. Es gab vier Gold- und zwei Silbermedaillen. Insgesamt 12352 Weine aus 40 Nationen wurden bei der Austrian Wine Challenge Vienna (AWC Vienna) verkostet. Unter den renommierten internationalen Weinwettbewerben zählt der AWC Vienna ob seiner strengen Verkostungsrichtlinien zu den anspruchsvollsten. Fünf Mal hat Alexander Laible nun schon den Titel geholt. Einmal war sogar ein Weißwein des Jahres dabei. „Wir standen schon oft im Finale, aber Platz eins ist etwas Besonderes,“ freut sich der erfolgreiche Jungwinzer aus dem Durbachtal. Letztes Jahr war ein Chardonnay erfolgreich, das Jahr davor ebenfalls ein Weißburgunder. „Der erste Platz ist Beweis für unsere hervorragende Qualität und Ansporn zugleich, sich nicht auszuruhen, sondern weiter an der Qualitätsschraube zu drehen.“ Besonders stolz ist die Winzerfamilie darauf, dass man in der Doppelkategorie Weißburgunder/Grauburgunder gesiegt hat. Die gute Platzierung bedeutet auch Bewertungen über 90 Punkte im 100-Punkte-Schema. Der Wein ist auf Muschelkalk 

gewachsen. „Man schmeckt diese Mineralität. Der Weißburgunder gibt sich sehr untypisch. Er ist sehr duftig voller Exotik mit dem Duft nach Mango und Maracuja. Er bringt sehr viel Fruchtfülle mit und vermittelt Trinkspaß. Alexander Laible freut sich darüber, dass er in den acht Jahren Selbstständigkeit nun den fünften Titel bei der AWC Vienna geholt hat. Den Hattrick, drei Erstplatzierungen in Folge, hat seiner Einschätzung nach noch kein anderes Weingut geschafft. Er schätzt die Vorgehensweise im Wettbewerb. Die Juroren sitzen in Einzelkosterkabinen und kennen weder Rebsorte, Jahrgang noch Herkunft des Weines. „Das macht den Wettbewerb spannend. Denn nicht die großen Labels sind entscheidend, sondern allein der Wein macht’s“, betont Alexander Laible. Die Verkostung fand im September in der Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Weinbau in Klosterneuburg bei Wien statt. Mit dem Ernteergebnis für den neuen Weinjahrgang ist der Jungwinzer ebenfalls sehr zufrieden. Denn es gab etwas mehr Menge als im Jahrgang 2013. Und auch qualitativ ist der neue Jahrgang sehr gut. „Die Weine fühlen sich viel besser an als letztes Jahr.“ Die Finalisten des AWC Vienna werden 

alljährlich in den Barocksaal des Wiener Rathauses eingeladen. Vor 2500 geladenen 

Gästen werden die Kategorie-Sieger im Rahmen einer Gala-Nacht gewürdigt. Denn diese werden erst bei dieser Feier bekannt gegeben. Jeweils die drei Bestplatzierten einer Kategorie werden nach Wien eingeladen. „Man hat immer ein Kribbeln im Bauch, denn das ist keine Dorfmeisterschaft, sondern die größte Degustation der Welt.“ Für Alexander Laible ist diese Auszeichnung sehr wichtig, „weil wir auch 

wissen wollen, wo unsere Weine international stehen.“ Veranstalter des AWC Vienna sind unter anderen das österreichische Bundesministerium für Landwirtschaft und Umwelt in Zusammenarbeit mit dem Bundesweinbauverband, der Stadt Wien und 

dem Önologenverband.